Universität Rostock,
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik,
Geodäsie und Geoinformatik,
Hochschule Wismar,
Fraunhofer IGD Rostock
Mobiles Instandhaltungsmanagement
Leitszenario
Als Leitszenario wird das mobile Instandhaltungsmanagement definiert,
das für alle Arten von Ver- und Entsorgungsunternehmen konzipiert wurde.
Dieses Szenario wird vor allem durch die SIV.AG als Anwendungspartner mit
definiert, womit von Anfang an die Nutzbarkeit im Zusammenspiel mit
gängigen Softwareprodukten für klare Anwendungsbranchen vorgegeben ist.
In diesem wirtschaftlich immer bedeutender werdenden Anwendungsgebiet
werden die Synergien der verschiedenen Technologien augenfällig, die
durch die Projektpartner eingebracht werden.
Die nach Rücksprache mit Anwendern bisher üblichen Vorgehensweisen im
Instandhaltungsmanagement sind u.a. geprägt durch starre Abläufe, einen
hohen Kommunikations-Aufwand, Missverständnisse, mangelnde Erreichbarkeit
wichtiger Unterlagen vor Ort, unzureichende Dokumentation, Medienbrüche,
geringe Vorort-Unterstützung durch die im Unternehmen vorhandenen
Informationen, inkonsistente Datenhaltungen und damit hohe Kosten
verbunden mit einem hohem Zeitaufwand.
Ein modernes Instandhaltungsmanagement zeichnet sich insbesondere durch die
Integration folgender Technologien aus:
- Mobiler Zugriff auf sämtliche Informationen, die zu einem
Instandhal-tungsfall vor Ort nötig sind: Der Wartungstechniker
benötigt keine Rüstzeiten mehr, sondern kann Informationen an jedem
Ort zu jeder Zeit zusammenstellen. Insbesondere sollen in diese
Informationen multimediale Dokumente eingebunden werden können.
- Die Informationen können in verschiedenen Formen, etwa
textuell, graphisch oder auch in Form von gesprochener Sprache, ein-
und ausgegeben werden. Damit erhöht sich für den Wartungstechniker
die Flexibilität der Arbeit.
- Die Auftragsabwicklung bis hin zur Dokumentation des
Wartungsfalls ist in diesen Prozess voll integriert. Der
Wartungsauftrag und die Wartungsdokumentation können signiert an die
Firmenzentrale übergeben werden - online ohne jeglichen Medienbruch.
- Durch die Anpassung der IuK-Technologien an die üblichen
Arbeitsprozesse soll eine einfach zu nutzende Arbeitsumgebung
entstehen, die ohne vertiefte Kenntnisse der verschiedenartigen, im
Hintergrund der Anwendung versteckten Technologien bedienbar ist.
Letzte Änderung:
21.08.2006, 18:03 Uhr